

Polyamide (PA) sind Thermoplaste und gehören zur Gruppe der technischen Kunststoffe. Der Kurzbezeichnung PA folgen üblicherweise ein bis drei Zahlen wie z.B. PA 66; diese Zahlen geben einen Hinweis darauf, aus welchen Ausgangskomponenten das jeweilige PA aufgebaut ist. In den USA 1938 entdeckt, war Polyamid zunächst ausschließlich in Form von Fasern bzw. Textilien im Einsatz: die ersten Nylonstrümpfe waren eine Sensation. (Die ersten vier Millionen Paar Nylons wurden in vier Tagen verkauft!)
Dichte PA6: 1,14 g/cm³
Dichte PA 66: 1,14 g/cm³
teilkristallin
PA sind hart und zäh
PA sind im ungefärbten Zustand milchig trüb
PA zeigen hohe Formbeständigkeit in der Wärme
PA sind sehr verschleißfest
PA sind sehr gut beständig gegen Lösemittel, Kraftstoffe und Schmiermittel, Aceton, Alkohol.
PA zeigt sehr geringe Gasdurchlässigkeit (va. für Sauerstoff und Aromastoffe
PA kommen auch heute noch in einem hohen Ausmaß als Fasern zum Einsatz. Inzwischen wurden auf der Basis von PA eine Reihe von überaus leistungsfähigen Fasern mit unterschiedlichsten Eigenschaften entwickelt.
Spulenkörper, Zahnräder, Schrauben, Muttern, Lager, Getriebeteile, Dichtungen, Kupplungsteile, Pumpenteile, Vergaserteile, Kotflügel für Motorräder, Maschinenelemente mit guter Maßhaltigkeit, verzugarme Gehäuseteile; Ummantelungen von Kabeln, , öl- und benzinfeste Schläuche; Pulver für Metallbeschichtung Verpackungsbänder, Fischnetze, Angelschnüre, Puppenhaar, Drähte für Obst- und Weinbau, aromadichte Verpackungsfolien, Isolierfolien, Textilfasern: Bekleidung, Teppiche; Hochleistungsfasern für Schutzanzüge, Airbags, usw.
zäh-harter Kunststoff
bricht nicht
klingt beim Aufschlagen dumpf
ist schwer entflammbar
brennt mit bläulicher, knisternder Flamme, tropft dabei und riecht nach verbrannten Haaren