
Thermoplaste eignen sich in vielen Anwendungsfällen hervorragend zur Substitution von Metallen und bieten viele Vorteile gleichzeitig.
Die Thermoplaste besitzen eine geringe Masse, eine bessere Isolation und eine geringere Lärmentwicklung, sie bieten höhere Funktionsintegrationen, ermöglichen ein besseres Design zur Produktdifferenzierung und können so in der Regel die Kosten des gesamten Produktherstellungsprozess signifikant senken.
Besondere Korrosionsmaßnahmen oder nachträgliche Lackierungen können beispielsweise entfallen.
Fortschrittliche Kunststoffe erreichen heute einen E-Modul von nahezu 30.000 MPa!
Gesenkte Systemkosten sind einer der Hauptgründe zur Substitution von Metall durch Kunststoff.
Integration von Funktionen
geringere Teileanzahl, Vereinfachung der Herstellung etc.
Wegfall von teuren Nachbearbeitungs- und Montageschritten wie Entgraten, Sandstrahlen, Tempern, Drehen, Fräsen, Gewindeschneiden etc.
wesentlich höhere Werkzeugstandzeiten als beim Druckguss
(>1.000.000 Schuss)
Gewinde können mit gespritzt werden
auch komplizierte Werkzeugschieber können verwendet werden
Gewichtsreduktion
Geräuschminderung
recyclebar („grüne Werkstoffe“)
hohe Festigkeit und Steifigkeit (E-Modul bis nahezu 30.000 MPa)
elektrisch leitfähige Materialien
galvanisierbar
gezielte Verbesserung von Produkteigenschaften (z.B. Schlagzähigkeit, Korrosionsstabilität)
enge Toleranzen
keine Oberflächenbehandlung mehr nötig (Lackierung, Korrosionsschutz, Strukturierung entfällt)
einfachere Handhabung (Herstellung, Lagerung, Transport, Montage)
Füllstudien zur Prozessoptimierung möglich
Erfolgreiche Metallersatz-Projekte benötigen spezielle Regeln, die während des Produktentstehungsprozesses beachtet werden sollte.
Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl des für Ihr Produkt am besten geeigneten Materials und Fertigungsverfahrens.