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Wie Sie schon jetzt vom 3D-Druck profitieren und das Rapid-Verfahren für Ihre Produktion nutzen

Der 3D-Druck erlebt gerade einen regelrechten Hype. Schlägt man technische Magazine oder Websites auf, begegnet man diesem Thema fast überall. Doch wie lässt sich die trendige Fertigungstechnologie sinnvoll einsetzen und wo sollte man besser (noch) die Finger von dem schicken Rapid-Verfahren lassen?

Auch wir verwenden den 3D-Druck bereits seit dem Jahr 2009 in unserem Haus und konnten bis heute viele praktische Erfahrungen sammeln. Die wichtigsten Facts zum Thema 3D-Druck haben wir im nachfolgenden Artikel für Sie zusammengetragen.

EXTREM SCHNELLE LIEFERZEIT VON KUNSTSTOFFTEILEN

Die Lieferzeit der 3D-Druckteile beträgt in der Regel nur etwa 1-3 Tage. Die Kunststoffbauteile in kleinen Stückzahlen werden „über Nacht“ kostengünstig hergestellt und auf Wunsch gefinished (geschliffen, lackiert o.ä.). Kleiner Wermutstropfen: Die Teile besitzen nur eine begrenzte mechanische Belastbarkeit.

IDEALE VORAUSSETZUNGEN FÜR TESTS UND PROTOTYPEN

Die Materialien werden immer weiter diversifiziert und optimiert. Dadurch sind die 3D-gedruckten Teile bestens für sämtliche Tests, darunter Konzeptnachweise, Verbauungstests und Dimensionstests geeignet. Das Verfahren des Kunststoffdruckens ist vor allem für den Prototypenbereich interessant – dort findet er auch seit einiger Zeit seine größte Verwendung. Um große Stückzahlen und technisch hoch beanspruchte Bauteile fertigen zu können, wird es sicherlich noch eine Zeit lang dauern, um – als Serienprozess genutzt – das Spritzgießen zu ergänzen. Das hängt aber maßgeblich vom individuellen Bauteil und dem technischen Anspruch ab. 

SERIENFERTIGUNG LÄSST NOCH AUF SICH WARTEN

Die Produktion eines Kunststoffbauteils mittels 3D-Druck erfordert neben der guten theoretischen Vorbereitung bei dessen Konstruktion mittels 3D-CAD-System auch immer noch relativ viel Geduld. Denn so ein Bauteil ist nicht mal eben gedruckt. Und nach dem Drucken folgt noch das „Entstützen“, das Befreien von oft notwendigem Stützmaterial. Somit bleibt das Verfahren für Serienteile immer noch ein recht teures und langwieriges Unterfangen. 

FAZIT

Durch den 3D-Druck wird das Spektrum der zur Verfügung stehenden Fertigungstechnologien ergänzt. Für Einzelteile oder kleine Stückzahlen ist das Rapid-Verfahren bestens geeignet. Die hohe Teilequalität und sehr hohe Standfestigkeit machen 3D-gedruckte Teile nicht nur zu sehr gut geeigneten „Testobjekten“ für Funktionstests, sondern auch zu einer echten Alternative für die schnelle Produktherstellung quasi über Nacht. Doch die „Nebenwirkungen“ wie beispielsweise die lange vorgelagerte Konstruktionszeit für die Teile und das Entstützen bremsen die Produktion für hohe Stückzahlen noch stark aus.

Das Thema bleibt in jedem Fall spannend.

Mehr zur Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten des 3D-Drucks finden Sie unter: https://www.hunold-knoop.de/prototypen


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