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KUNSTSTOFF-BLOG

Das Spritzgießverfahren ist die am häufigsten angewandte Methode bei der Herstellung von Kunststoffteilen. Für das Verfahren werden spezielle Werkzeuge (Formen) benötigt, die am zuverlässigsten funktionieren, wenn sie aus Stahl gefertigt wurden. Doch Herstellung und Bearbeitung von Stahl sind sehr kosten- und zeitintensiv. Wenn also nur eine kleine Losgröße an Kunststoffteilen hergestellt werden soll, lohnt sich die Nutzung von Formwerkzeugen aus Stahl (unter Umständen) nicht.

Sie benötigen ein Kunststoffteil mit ganz spezifischen Eigenschaften: Das Teil muss bis zu über 120°C formstabil bleiben, eine hunderstelmillimetergenaue Form behalten und dauerhafte UV-Einstrahlung unbeschadet überstehen können – sonst ist es für den vorgesehenen Zweck unbrauchbar. Doch wie können Sie oder Ihr produzierender Auftragnehmer prüfen, ob alle Anforderungen erreicht wurden? Welche Techniken gibt es, um Mängel zu erkennen und wie geht man dabei vor? 

 

Bauteile aus Kunststoff, die in Anlagen und Maschinen verwendet werden, sind hohen Belastungen ausgesetzt: Hitze, Druck und Reibung oder auch der Kontakt mit Ölen und Fetten setzen den Materialien zu. Mit der Zeit werden sie unbrauchbar. Falls in Ihrer Anlage Gummiteile verbaut sind, könnten sich diese verformen oder von vornherein nicht stabil genug sein, um die vorgesehenen Aufgaben zu erfüllen. Ein Ausfall der Maschine könnte die Folge sein. In diesen Fällen benötigen Sie einen Werkstoff, der extremen Bedingungen standhält, seine Form behält und trotzdem bezahlbar ist.

Durch das kürzlich eingeführte EU-Verbot von Einmalprodukten aus Kunststoff sind die Vor- und Nachteile des Materials wieder in aller Munde. Wir finden, dass die Kritik in vielen Fällen berechtigt ist und begrüßen die neue Regulierung der Europäischen Union. Doch als Kunststoff-Fabrikant wissen wir auch um die Vorteile, die bisher nur dieser Werkstoff erfüllen kann, denn in vielen zukunftsorientierten Gebieten ist Kunststoff die ökologisch und ökonomisch sinnvollste Wahl. Wir wollen Ihnen die 5 Bereiche zeigen, in denen sich mit Kunststoff mehr erreichen lässt: 

Im wohlverdienten Sommerurlaub beobachtet man den Anblick bunter Fische im Wasser und freut sich abends über den frischen Fang auf dem Teller. Dass diese Ernährung gesund ist, zweifelt wohl kaum jemand an. Wie steht es aber um die Ernährung des Meerestiers? Unfreiwillig könnte dieser kleinste Kunststoffteilchen verschluckt und nicht wieder ausgeschieden haben. Und wir verspeisen den Fisch mit Hochgenuss – mitsamt Plastik im Bauch! Doch wie kommt es zu Mikroplastik in unseren Weltmeeren und worauf können wir Verbraucher verzichten, um die Ausbreitung von Mikroplastik einzudämmen? Die Antworten finden Sie im folgenden Blogartikel.

Die Begriffe Kunststoff, Plastik und Polymere hängen irgendwie zusammen, oft werden sie gar als Synonyme verwendet. Doch was Polymere genau sind, ist nur den Wenigsten bekannt. Wenn dann noch die Beschreibungen „anthropogen“ oder „synthetisch“ dazu stoßen, herrscht endgültig Verwirrung. Worum handelt es sich bei diesen anthropogenen Polymeren?

Bei den Themen Mülltrennung und Wiederverwertung von Materialien ist Deutschland absolut fortschrittlich. Blaue Tonne, gelbe Tonne, braune Tonne, Biomüll, Altpapier, Sondermüll – mit diesem Überangebot sind jedoch viele überfordert. Logische Konsequenz: Wir nehmen es mit der Mülltrennung nicht mehr so genau – aus Unwissenheit! Muss der Joghurtbecher gespült werden, bevor er als Kunststoff entsorgt werden kann? Gehört bedrucktes Papier in den Restmüll? Und was ist eine Wertstofftonne? Im heutigen Blogbeitrag finden Sie endlich Antworten.

Er soll die Umwelt retten, Marine Litter in den Weltmeeren reduzieren und am Ende seines Daseins einfach spurlos verschwinden: Biokunststoff. Seit das Umweltbewusstsein der Bevölkerung wächst, werben diverse Händler mit der Bio-Kompatibilität ihrer Produkte: Sie versehen ihre Artikel mit einem vermeintlich aussagekräftigen Bio-Siegel und freuen sich über zahlreiche Kunden, die aus Umweltgedanken kompostierbare Biokunststoff-Tüten kaufen. Doch wie bio ist Biokunststoff wirklich? Wir räumen mit den 4 größten Bio-Lügen auf und verraten Ihnen, was wirklich hilft.

Beim Austausch mit Bloggerin Desiree Taiber äußerte sich Mathias Hunold u.a. zur Initiative „Null Granulatverlust“. Aus dem Gespräch wurde spontan ein Interview zum aktuellen Herzensprojekt des Geschäftsführers, dessen Inhalt für Kunden, Partner und Mitarbeiter interessant sein dürfte. Welche konkreten Änderungen, Konsequenzen und auch künftige Umsetzungen zur Minimierung von Granulatverlust bei H+K durchgesetzt werden, lesen Sie im Interview.

Die Kunststoffindustrie hat in letzter Zeit keinen allzu guten Stand: Zu sehr stehen Problematiken, die mit dem Material in Verbindung gebracht werden, im Fokus der Öffentlichkeit – Stichwort Marine Litter. Viele vergessen dabei, dass uns der moderne Werkstoff hilft, an dringenden Problemen der Wirtschaft zu arbeiten und effektive Lösungen herbeizuführen. In diesem Blogartikel lesen Sie, warum der Einsatz von Kunststoff die Zukunft ist und wie die Industrie sogar zum Umweltschutz beiträgt.

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